Der Dipl. Biologe Christian Venne von der biologischen Station Senne führte uns durch das Naturschutzgebiet Furlbachtal.
Der Bach entspringt in einem Quellmoor und fließt durch ein Waldbebiet mit Kiefern, Rotbuchen und Birken. Er führt stets Sand mit sich. Früher hat er so sein Bachbett selbst angehoben. Es enstanden Wälle an den Ufern. Der Bachlauf war höher als die umgebende Landfläche. Bei Hochwasser kam es zu Dammbrüchen und Überschwemmungen. Die Menschen haben deshalb Sandfangteiche angelegt. Moore wurden trockengelegt, um das Gebiet landwirtschaftlich zu nutzen.
Inzwischen ist man bemüht, den natürlichen Zustand wiederherzustellen. Es gibt einige Kleinmoore mit typischen Pflanzen, darunter Wollgras und Sonnentau.