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Das Tagebuch von Markus

Montag 21.8.06:
Liebes Tagebuch,
heute sind wir im Camp angekommen. Wir haben unsere Zelte schnell aufgebaut. Dann haben wir uns den riesigen See (Oulujärvi) angesehen. Wir haben etwas gegessen und uns die Umgebung angesehen. Anschließend sammelten wir alte Steine und lackierten sie. Am Abend spielten wir bis 0:30 Räuber und Gendarm.
Das war der erste Tag.

Dienstag 22.8.06
Liebes Tagebuch,
heute standen zwei Wanderungen auf dem Plan. Bei der  ersten Wanderung sammelten wir Pflanzen. Als wir zurück waren, brachten wir die Pflanzen auf Papier und klebten Folie darüber.
Auf der zweiten Wanderung ging es ans Nordende von Manamansalo, an einen Strand. Beide Wanderungen dauerten ca. 2 Stunden.
Am Abend wurde uns kräftig eingeheizt, es ging in die Sauna und dann in einen eiskalten See.

Mittwoch 23.8.06
Liebes Tagebuch,
heute ging es an viele Ziele. Wir besuchten eine Moospflückstelle, eine Kirche, ein "House of Art" und last but the best wanderten wir zu einer Baumfällmaschine. An der Moos-Stelle lernten wir etwas über Moos, dass es für einen Kasten 1,30 Euro gibt und vieles mehr was ich nicht mehr aufzählen kann.
An der Waldkirche, die im Krieg zerstört worden war, war ein ca.30m hoher Turm mit einer Glocke drin. Die finnische Lehrerin Aino erzählte etwas über die Geschichte der Kirche. Ich habe mich in das Gästebuch eingetragen. Im House of Art von Kasso Halonen haben wir zu Mittag gegessen und eine Galerie angesehen. Auf dem Rückweg konnten wir die Baumfällmaschine bei der Arbeit beobachten. In die Maschine (übrigens ein riesen Teil!) konnte ich einsteigen und von innen sehen, wie man damit Bäume fällt.
Toll zu sehen, was man alles für Möglichkeiten hat, einen Baum zu fällen.
Ein sehr spannender Tag!

Silvias Tagebuch

Silvia hat ein sehr umfangreiches Tagebuch geschrieben, das hier als Download zur Verfügung steht.
Hier ist ihr Bericht von der Reise nach Vaala.

Sonntag,20.8.06: Heute war der Tag der Abreise. Unsere Comeniusgruppe, die aus Herrn Gärtner, Frau Keuter, Markus, Marius, Nadine, Kim und mir (Silvia) besteht, traf sich um 8 Uhr am Paderborner Hauptbahnhof. Unser Zug würde etwa um 8.20 Uhr nach Hamm fahren. Von dort aus müssten wir dann in den Zug einsteigen, der uns nach Düsseldorf bringen würde.
Im Zug hatten wir uns die meiste Zeit damit beschäftigt Musik zu hören und miteinander zu Reden. Markus und Marius machten uns unfreiwillig zum Fotomodel….
Teilweise hatten wir auch schon unseren Reiseproviant aufgebraucht. Auch dies wurde leider fotographisch aufgenommen.
Nach etwa einer Stunde war unsere Fahrt mit diesem Zug zu Ende. Wir mussten uns etwas beeilen, damit wir unseren Zug noch bekamen, der nach Düsseldorf fuhr. Diese Fahrt dauerte wieder etwa eine Stunde. Auch hier beschäftigten wir uns mit der Musik. Herr Gärtner versuchte uns ein paar finnische Wörter beizubringen, was aber nicht so wirklich klappte…
Als auch hier Endstation  für unsere Truppe war, stiegen wir in einen Bus ein, der uns bis zum Flughafen bringen sollte. Leider nahmen wir den halben Bus in Anspruch, wegen unserm ganzen Gepäck. Und dann stand unsere Gruppe auch schon vor dem Flughafengebäude.
Es dauerte eine Weile bis wir uns eingecheckt bekamen. Es war zwar nicht gerade voll, aber Herr Gärtner bestand auf seine Gruppenfotos ;) Als Herr Gärtner genug Fotos von uns geschossen hatte, hatten wir uns eingecheckt. Leider mussten wir noch ein anderthalb Stunden warten, bis unser Flug in das nördliche Land endlich losgehen konnte.
Diese Pause nutzten Markus und Marius wieder zum Fotoschießen aus…
Frau Keuter gab uns mehrere Runden Süßigkeiten aus. Außerdem vertrieben wir uns damit die  Zeit, durch die große Einkaufshalle zu laufen und uns so manche Dinge anzusehen. Gekauft hatten wir uns alle aber nichts. Als die ewig lange Zeit endlich vorüber war und wir uns auf dem Weg zum Flugzeug machen konnten, gingen wir sofort los. Ich musste den zweistündigen Flug neben Markus und Marius aushalten. Aber wenigstens saß ich am Fenster!
Es dauerte eine ganze Weile bis das Flugzeug die Motoren starten ließ.
Wir freuten uns schon auf den Start, doch leider wurde daraus erstmal nichts…
Denn noch hatte das Flugzeug keine Starterlaubnis.
Erst, als die Fernseher hinunter klappten, setzte sich das große Gefährt rückwärts in Bewegung. Es fuhr erst eine ganze Weile auf der Startbahn. Doch auf einmal wurde es schneller und es erhob sich in die Lüfte.
Besonders der Start hatte uns gefallen.
Ich musste neben den beiden Jungen sitzen.
Es war aber eigentlich ziemlich lustig.
Dann bekamen wir sogar schon bald unser Essen. Es gab Makaroni mit Tomatensoße.
Um 16.30 landete  der Flieger in Helsinki.
Wir stiegen aus dem Flugzeug und liefen quer durch die Einganshalle, da wir unser Anschlussflugzeug nicht fanden. Wie wir nachher feststellten, hätten wir in unserem Flugzeug gleich sitzen bleiben können.
So mussten wir noch etwa eine halbe Stunde warten, bis wir in das Flugzeug einsteigen konnten und weiter nach Oulu flogen.
Hier bekamen wir Tee zutrinken. Dieser Flug dauerte 50 Minuten
Wir verließen zügig die Einganshalle des Flughafens. Markus und Marius haben noch schnell ein Gummiflugzeug in die Hand gedrückt bekommen (grins).
Auf uns wartete schon ein Bus, der uns nach Vaala bringen sollte.
Die lange Zeit im Bus hatten wir damit verbracht, uns vor fliegenden Gummiflugzeugen zu schützen. Denn Markus und Marius hatten ihren Spaß uns damit abzuschießen.
Auf dem Parkplatz von der Schule wurden uns dann unsere Gastgeber vorgestellt.
Von hier aus teilten wir uns.
Etwas unbeholfen gingen Nadine und ich hinter Iina und ihrer Mutter hinterher und stiegen in das Auto.

Das Haus, in dem sie wohnten, lag außerhalb, mitten im Wald. Nicht sehr weit entfernt  waren zwei kleine Seen. Drum herum waren die kleinen Sommerhäuser der Familie Seppänen. Wir lebten selbst in einem der Sommerhäuser. Dies war ca. 8 Meter vom See entfernt. Neben unserem Sommerhaus war eine Sauna angebaut und unser Plumsklohäuschen stand auch in der Nähe.
Als erstes packten wir unsere  Sachen nur notbedürftig aus, da wir unbedingt schwimmen gehen wollten.
Doch vorher hatten wir noch unsere Eltern angerufen.
Da das Wasser ziemlich kalt wurde, als die Sonne so langsam hinter den Baumkronen verschwand, verkrochen wir uns Beide in der heißen Sauna.
Dann ging es schon zum Abendessen, dass im Familienhaus statt fand.
Nadine und ich mussten alleine Essen, da man in Finnland schon um fünf Uhr zu Abend.
Wir unterhielten uns ein wenig über Deutschland.
Außerdem lernten wir Iinas Bruder kennen. Er lernte in der Schule Deutsch und war nur eine Klasse über uns.
Iina stellte  uns ihren Hund vor, der im Zwinger hinter der Garage lebte.
Danach verzogen Nadine und ich uns in unserem Haus und packten weiter aus.
Nadine hatte dabei ein paar Gefühlsausbrüche und schrie fast das ganze Häuschen zusammen.
Leider versuchte ich dabei einzuschlafen, was leider nicht ganz so klappte!

Kim`s Tagebuch

Kim´s ausführliches Tagebuch steht zum Download bereit
Hier ist ihr Bericht vom letzten Tag im Naturcamp

Donnerstag, 24.08.06
Wir begannen schon früh am morgens die Zelte abzubauen und unsere Sachen zu packen. Denn heute war der Tag an dem wir Manamansalo verlassen sollten. Aber vorher war noch ein Ausflug auf eine der umliegenden Inseln geplant. Nachdem alle mit dem Frühstück fertig waren, machten wir uns auf zu dem Inselkiosk. Das hieß mit Sack und Pack wieder einmal durch den Wald zu laufen. Am Kiosk angekommen wurden unsere Sachen in einen Raum gesperrt, damit wir uns nicht abschleppen müssen (Als hätten wir das nicht sowieso schon gemacht). Zwei Motorboote holten uns dann von dem Hafen von Manamansalo ab. Mit einer Höllengeschwindigkeit ging es dann einmal quer über den See.
Die Insel stellte sich als ziemlich klein im Gegensatz zu Manamansalo raus. Als erstes plünderten wir unsere Fresspakete, die wir am Kiosk bekommen hatten. Danach ging es auf in die Wildnis der unbewohnten Insel. Nachdem wir von Ameisen attackiert wurden und die Lehrer sich wie Schneekönige freuten, als sie Rentierkot gefunden hatten, vergrößerte sich der Abstand der Gruppe immer weiter bis nur noch wir Fünf zusammen waren. Verlaufen konnten wir uns nicht, da nur ein einziger Pfad durch den Wald führte. Irgendwann waren dann auch Silva und Markus verschwunden. Wir restlichen drei führten den Rest des Weges eine sehr interessante Diskussion über Vampirliteratur und andere Bücher.
Am anderen Ende der Insel trafen wir dann alle wieder und machten uns gemeinsam auf den Rückweg nach Manamansalo. Mit den Motorbooten waren wir innerhalb von 20 min. wieder beim Kiosk. Wir räumten unser Gepäck in den Bus und machten uns auf den Rückweg nach Vaala. Dort endete unsere Fahrt an der Schule, wo sie auch begonnen hat. Die anderen wurden von ihren Familien abgeholt, während ich mit Sunny, die gerade Schule aushatte, mit dem Bus fuhr.
Zu Hause angekommen begrüßte mich der Rest der Familie, als wäre ich eine aus dem Urlaub zurückgekehrte Tochter. Na ja, in gewisser Hinsicht war ich das ja auch. Auch Sunnys Oma war da, die ich zum ersten Mal traf, konnte mich mit ihr nur nicht unterhalten, da sie kein English konnte. Nachdem gemeinsamen Essen ging ich hoch um meinen Rucksack auszupacken und mir ein bisschen Ruhe zu gönnen. Kurz nachdem ich meine Sachen ausgepackt habe, war ich auch schon in mein Buch vertieft. Nachher habe ich noch etwas Musik gehört und bin dann eingeschlafen.


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