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Internationales Projektreffen in Debrecen, Ungarn

In der Woche vom 3. bis zum 10.Mai  fand das Internationale Projekttreffen in Debrecen statt. Schüler und Lehrer aus Estland, Finnland und Deutschland reisten nach Ungarn, um gemeinsam mit den ungarischen Schülern und Lehrern die Natur des Weltkulturerbes Hortobagy zu erkunden.

 

Die Reise nach Debrecen

Sonntag, 3.5.

Am frühen Morgen gings mit dem Bus nach Dortmund zum Flughafen. Wir flogen nach nach Budapest und trafen dort die Gruppen aus Estland und Finnland. Gemeinsam fuhren wir mit der Bahn nach Debrecen! Dort trafen wir auf unsere ungarischen Gastgeber.

 

 

Exkursion in den Hortobagy Nationalpark

Montag, 4.5.
Morgens brachte uns ein Bus ins Hortobagy (link), ein einzigartiger Naturraum und eine vielbeachtete Weltkulturerbestätte!

 Mit einer Schmalspurbahn fuhren wir in das Naturschutzgebiet und erkundeten die Fischerteiche, ein Vogelschutzgebiet. Wir konnten Wasserbüffel beobachten und unternahmen eine Bootsfahrt.

Auf Schautafeln konnten wir uns über die alten Fischfangmethoden informieren. Vielleicht war unsere Gruppe zu laut oder zu auffällig. Vögel konnten wir nur in großer Entfernung erkennen. Aber es gab auch hier informative Schautafeln.

 

 

Mittags bezogen wir unsere Unterkunft im Hortobagy Hotel mit Apartmenthäusern! Die ungarischen Lehrer haben sich für den Nachmittag schweißtreibende Sportspiele ausgedacht. Die mussten wir in international gemischten Gruppen durchführen.

Danach durften wir uns ausruhen. Mit Pferdekutschen fuhren wir durchs Gelände und konnten Vorführungen von Reitern und Hirten sehen.

Am Abend durften wir das Hallenbad und die Sauna des Hotels benutzen. FOTOS Caroline

 

Dienstag, 5. Mai 2009

Wir haben das Informationszentrum des Nationalparks besucht,  Wasserproben am Hortobagy-Fluss analysiert,  Frösche am Fluss beobachtet und ihrem Gequake zugehört, das Vogelhospital kennengelernt und eine Vogelbehandlung verfolgt und am nachmittag eine Fahrradtour im Hortobagy-Nationalpark unternommen.

Abends gab es ein Hirtenessen. Fast alle Schülerinnen und Schüler waren schon im Hallenbad, als der Tierarzt des Vogelhospitals ins Hotel kam. Der finnische Biologielehrer Kauko durfte einen Waldkauz in die Freiheit fliegen lassen. Der Vogel hatte sich verletzt und wurde im Hospital gesund gepflegt.

Es war ein ereignis- und abwechslungsreicher Tag mit unvergesslichen Eindrücken.

 



Mittwoch, 6. Mai 2009

Ein letztes Frühstück im Hotel und mit gepackten Koffern ging es zurück nach Debrecen. Zuvor besuchten wir den Zoo für domestizierte Tiere.

Wir wurden von einer Veterenärin durch den Zoo geführt. Sie informierte uns über zahlreiche Haustierrassen, die typischen Graurinder, Wasserbüffel, Schafe und über verschiedene Schweinerassen.

In internationalen Arbeitsgruppen mussten wir mit Arbeitsblättern beweisen, dass wir alles gesehen und verstanden haben.

Am Nachmittag erreichten wir Debrecen und genossen die Freizeit bei sommerlichen Temperaturen.

 

 

Projektarbeit in der Schule

Donnerstag, 7. Mai 2009

Am Vormittag trafen wir uns in der Schule. Dort haben wir kurz über die Zeit im Hortobagy gesprochen. Der größte Teil des morgens stand aber für die Vortäge der nationalen Gruppen zur Verfügung. So konnten wir erfahren, wie die Schülerinnen und Schüler in Estland, Finnland, Ungarn und Deutschland in ihren eigenen Schulen gearbeitet haben.

Am nachmittag besichtigten wir die Universität von Debrecen und das Stadtzentrum.

 

 

Eger

08. Mai 2009

Am morgen mussten wir uns von unseren ungarischen Gastgebern verabschieden. Wir hatten eine schöne, gemeinsame Zeit.
Gemeinsam mit den finnischen und estnischen Schülern reisten wir zurück.Eigentlich sollte die Rückreise mit der Eisenbahn beginnen. Wegen eines Streiks fuhren wir mit dem Bus nach Budapest und konnten einen Abstecher nach Eger machen. Eger ist durch den Weinbau und seine Thermalquellen bekannt. Aus dem 18. Jahrhundert stammen viele alte Gebäude. Abends sind wir in Budapest angekommen, haben etwas gegessen und einen Nachtspaziergang an der Donau unternommen. 

 

Ein Tag in Budapest

09. Mai 2009

Ein Tag ist zu wenig, um die vielen Sehenswürdigkeiten von Budapest zu besuchen. Aber das Burgviertel und den Burgberg auf der Budaer Seite der Stadt muss man gesehen haben.
Über die Kettenbrücke überquerten wir die Donau. In umittelbarer Nähe des Parlements entdeckten wir Schuhe am Donauufer. Das Mahnmal zeigt Schuhe von Männern, Frauen und Kindern direkt an der Ufermauer. Hier wurden Juden von ungarischen Nationasozialisten erschossen!
Nach einer Weile setzten wir unseren Weg fort.

Nach etwas Freizeit mussten wir ins Hotel zurück und die Koffer packen. Am Sonntag morgen gings mit dem Busshuttle zum Flughafen und zurück nach Hause!

 

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